• CHALLENGE YOURSELF

Wenn man das umfangreiche Programm dieses Volkslaufes in Österreich studiert, möchte man frei nach Bläck Fööss singen: Lauf doch ene met, stell dich nit esu ann, du stehs he die janze Zick erüm. Das Laufprogramm des 7. Lungauer Murtallaufes im Bundesland Salzburg bot wirklich für alle etwas Passendes, sogar für Leute die Laufen eigentlich gar nicht mögen. Auf diese Gruppe zielte vermutlich der ZEITLOS-dabei Lauf. Dessen Herausforderung besteht lediglich darin, sich ohne jedeForm von Zeitmessung und Stilvorschriften auf einen (kurzen) Weg durch das schöne Murtal zu machen. Wem Laufen als solches zu langweilig ist, fand vielleicht im Staffelbiathlon mit Lasergewehr das richtige Angebot.

Pro Runde musste einmal geschossen werden und die zu überwindende Laufstrecke war mit 300 Meter wirklich sehr überschaubar. Selbstverständlich war auch an den Nachwuchs gedacht und das Klappern der Stöcke fehlte auch nicht. Das verbindende Element gemeinsamen Laufens wurde sehr schön sichtbar beim Integrationslauf, der gewissermaßen den würdigen Abschluss dieses ereignisreichen Laufevents am vergangengen Sonntag bildete. Die Wettkampf orientierten Läuferinnen und Läufer konnten aus vier Bewerben (5,5, 10, 15, 21,1 KM), wie man hier sagt, auswählen. Alle Strecken führten nach einem Bustransfer immer entlang der Mur zurück zum Zielort Tamsweg.

Der Murtallauf zeichnet sich geographisch dadurch aus, dass er konstant auf über 1.000 Meter über Meereshöhe liegt. Damit zählt er mit seinen Langdistanzen, abgesehen von den Bergläufen, wohl zu den höchst gelegenen Volksläufen in Österreich.

Angesichts zu erwartender Hitzerekorde entschied ich mich für den Erlebnislauf mit der 15-KM-Distanz und verzichtete auf meine Lieblingsdistanz, den Halbmarathon. Ich habe meine Entscheidung nicht bereut. Der Ausblick auf den fast 2.800 Meter hohen Berg Preber war zwar traumhaft, die Labestationen und Gartenschläuche zahlreich, aber Schatten war Mangelware. Jeden einzelnen der 130 Höhenmeter musste ich bei Temperaturen jenseits der 30 Grad noch Stunden nach dem Zieleinlauf verarbeiten.

 

Besonders die letzten Meter waren wohl nicht nur für die 46 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Erlebniskaufes eine echte Probe. In den aufgeheizten engen Gassen des beschaulichen Tamsweg (ca. 5.700 Ew.) versteckten sich nochmals Steigungen und man musste zunächst am erlösenden Ziel vorbeilaufen. Nach nicht ganz 75 Minuten hing die Medaille endlich um meinem Hals.

 

Weitere Infos unter MURTAL 2019

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