Trainingsmethoden

Der Benzinverbrauch ist astronomisch, der Motor verrußt, Schadstoffe dringen noch weitgehend ungefiltert in die Umgebung. Dass alles passiert, wenn man sein Auto mal eben kurz zum Einkaufen an den Start bringt. Diese Probleme haben unsere eigenen zwei Beine nicht. Genau das Gegenteil ist der Fall. Der Körper kommt auf Betriebstemperatur, die Denkfähigkeit steigt und die Beweglichkeit nimmt zu. Wir würden also nicht nur der Umgebung, sondern vor allem uns selbst einen großen Gefallen tun, wenn wir das Lauftraining auf diese Art und Weise anreichern. Aber kann das wirklich funktionieren? Wie wird das Duell Auto gegen Rucksack ausgehen? Ein Rucksack ist schließlich kein Kofferraum.

Die fehlenden Wettkämpfe stellen uns Läufer vor eine große Herausforderung, da ein wichtiger Anreiz für systematisches Training fehlt. Um das Training dennoch auf hohem Niveau zu halten, sind neue Ideen gefragt. Geocaching ist dabei ein interessanter Kandidat. 

Dosen in der Landschaft
Man glaubt es kaum, aber überall im Lande sind für den normalen Läufer unsichtbar, kleine Dosen in der Landschaft versteckt. Allein in läuferischer Reichweite von Rheda-Wiedenbrück findet man auf den einschlägigen Portalen (z.B. www.geocaching.com, www.opengeocache.de) einige Hundert dieser Locations zum Suchen. Weltweit sind es wohl Millionen.

Schneller  laufen – mehr erleben: Mit Speed-Wandern leichter mehr trainieren.

Die fehlenden Wettkämpfe stellen uns Läufer vor eine große Herausforderung, da ein wichtiger Anreiz für systematisches Training fehlt. Um das Training dennoch auf hohem Niveau zu halten, sind neue Ideen gefragt. Speed-Wandern ist dabei ein interessanter Kandidat.

Im Unterschied zum Laufen genießt das Wandern offensichtlich seit Jahrhunderten einen exzellenten Ruf. So behauptete Goethe von sich, was er nicht erlernt habe, habe er sich erwandert. Klingt bestechend einfach, auf diese Art und Weise die Persönlichkeit zu bilden. So hohe Erwartungen werden an das Laufen ganz und gar nicht gerichtet. Laufen ist im Unterschied zum Wandern körperbetont und sehr leistungsorientiert.

In einem fort bewegen – kreative Ideen für intensives Training.

Schon seit Monaten hat die Pandemie die gesamte Laufszene im Griff. Wir Läuferinnen und Läufer im ganzen Land kämpfen mit abgesagten Volksläufen, sterilen Trainingsbedingungen bis hin zum Trainingsstillstand und einem unguten Gefühl im Nachgang, wenn man doch in (privaten) Gruppen gelaufen ist.

Ein großes Problem für alle Volksläufe ist dabei, dass sich bei Laufevents das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Teilnehmern und Zuschauern ziemlich genau umgekehrt verhält zu allen anderen Massensportarten. Beim Laufen wird nicht zugeschaut, sondern mitgemacht. Ein Marathon-Event ohne Zuschauer – ein Geister-Lauf - ist somit auch keine Lösung. Den virtuellen Volksläufen fehlt hingegen vollends der soziale Charakter und die mangelnde Vergleichbarkeit der Ergebnisse trübt die Freude über gute Platzierungen ganz erheblich.

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